Der Begriff Outdoor Influencer wird oft mit Hochglanzbildern, perfekten Sonnenuntergängen und scheinbar mühelosen Abenteuern verbunden. In der Realität sieht Outdoor jedoch meist anders aus: Regen, Wind, Kälte, schwere Rucksäcke, nasse Ausrüstung und Situationen, in denen sich zeigt, ob ein Produkt wirklich funktioniert.
Genau hier setzt meine Arbeit als Outdoor Influencer an. Ich teste Outdoor-Ausrüstung nicht für Werbeversprechen, sondern im echten Einsatz – draußen, unterwegs und unter Bedingungen, die auch für normale Nutzer relevant sind. Ziel ist es, ehrliche Erfahrungen zu teilen und Outdoor-Gear so zu zeigen, wie es sich im Alltag von Trekking-, Camping- oder Bushcraft-Touren bewährt – oder eben nicht.
• nutzt Outdoor-Ausrüstung selbst • sammelt echte Erfahrungen über längere Zeit • teilt Vor- und Nachteile • zeigt auch Schwächen von Produkten • ordnet Gear realistisch ein Nicht jedes Produkt ist für jeden geeignet – und genau das muss auch gesagt werden dürfen.
Outdoor-Kunden informieren sich intensiv, bevor sie Geld ausgeben. Viele Produkte sind teuer, langlebig und sicherheitsrelevant. Deshalb reicht klassische Werbung oft nicht aus. Marken suchen Outdoor Influencer, weil: • echte Nutzung Vertrauen schafft • Erfahrungsberichte Kaufentscheidungen beeinflussen • Videos und Reviews länger wirken als Anzeigen • Kritik glaubwürdiger ist als Lob ohne Kontext Ein guter Outdoor Influencer ersetzt keine Produktentwicklung – aber er hilft dabei, Erwartungen realistisch zu setzen.
Ich teste Outdoor-Ausrüstung nicht im Labor und nicht nach Skript. Produkte begleiten mich auf Touren, bei Übernachtungen, beim Wandern oder beim Bushcraften. Manche Dinge überzeugen sofort, andere erst mit der Zeit – und manche gar nicht. Was meine Tests auszeichnet: • Nutzung unter realen Bedingungen • keine garantierten positiven Bewertungen • klare Trennung zwischen Meinung und Fakten • transparente Kennzeichnung von Kooperationen Wenn ein Produkt Schwächen hat, werden diese nicht verschwiegen. Gleichzeitig wird auch erklärt, für wen ein Produkt trotzdem sinnvoll sein kann – denn oft hängt Qualität vom Einsatzzweck ab.
Ich konzentriere mich auf Ausrüstung, die draußen tatsächlich genutzt wird und für meine Touren relevant ist. Dazu gehören unter anderem:
• Rucksäcke und Tragesysteme
• Outdoor Nutrition und Ernährung
• Zelte, Tarps und Schlafsysteme
• Kocher und Outdoor-Küche
• Messer, Tools, Lampen und Bushcraft-Ausrüstung
• Bekleidung für verschiedene Wetterbedingungen
• Hiking und Ultraleicht Ausrüstung
Nicht jedes Produkt passt zu jedem Einsatzzweck. Genau deshalb ist Einordnung wichtiger als Werbung.
Beginner’s Guide
YouTube eignet sich besonders gut für Outdoor-Content, weil Zusammenhänge erklärt und Produkte im Einsatz gezeigt werden können. In meinen Videos geht es nicht um schnelle Kaufempfehlungen, sondern um Erfahrung.
Typische Inhalte:
• Langzeitnutzung statt Unboxing
• praktische Details, die im Shop nicht stehen
• Vergleich mit Alternativen
• ehrliche Einschätzung nach mehreren Touren
Für Marken bedeutet das: Inhalte, die nicht sofort verkaufen, aber langfristig Vertrauen schaffen.
Instagram nutze ich ergänzend zu YouTube. Hier geht es weniger um detaillierte Tests und mehr um: • Einblicke in Touren • Nutzung von Ausrüstung im Alltag • kurze Einschätzungen • ehrliche Momente, nicht nur Highlights Auch hier gilt: Nicht jedes Bild ist perfekt – aber genau das macht Outdoor glaubwürdig.